Presse
14.05.2011, 23:38 Uhr
CDU: Essen und das Ruhrgebiet brauchen die A 52
CDU: Essen und das Ruhrgebiet brauchen die A 52

„A 52 – konsequent dafür“, unter diesem Motto tagte die Essener CDU am
gestrigen Abend im Innovationszentrum ComIn. Ziel war es, mit sachkundigen
Gesprächspartnern die Argumente für den Lückenschluss der A 52 auf dem
Essener Stadtgebiet zu diskutieren und sich der eigenen Position zu vergewissern.
Unter der Leitung des Essener CDU Vorsitzenden Franz-Josef Britz diskutierten:
- Alfred Lützler, Strassen.NRW
- Gerhard Hammer, Geschäftsführer IHK Essen
- Olaf Lehne MdL, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr,
Bauen und Wohnen
- Norbert Schick, planungspolitischer Sprecher der CDU Ratsfraktion
Die Debatte über den Weiterbau der A 52 geht wieder einmal in eine entscheidende
Phase. Dabei werden die Argumente, die für den Bau sprechen,
weitgehend ignoriert oder sie sind überhaupt nicht bekannt:
1. In der Stadt Essen und den angrenzenden Städten existiert keine
leistungsfähige Nord-Süd Verbindung. Das führt zu einer starken Belastung
städtischer Straßen, ohne jede Möglichkeit, die dort wohnenden
Menschen vor den Auswirkungen des Verkehrs zu schützen. kDurch den
Bau des A 52 Lückenschlusses würden die Nord-Süd-Stadtstraßen um bis
zu 50 % entlastet. So wäre es z. B. möglich, auf der Gladbecker Straße.
einen Fahrstreifen in jeder Richtung für eine Buslinie frei zu halten und
somit den Nahverkehr deutlich zu verbessern.
2. Die Anwohner der neuen A 52 werden durch die Abdeckung der Autobahn
optimal geschützt. Auf der Tunnelfläche könnten Spiel- und Erholungsflächen
entstehen, wie das bereits auf dem A 52-Tunnel in Huttrop geschehen
ist.
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im Bildungspark
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3. Im Wettbewerb um neue Gewerbe- und Industrieansiedelungen hätte die
Stadt Essen durch eine bessere Verkehrsanbindung deutliche Vorteile.
Das sichert Arbeitsplätze.
4. Die Baukosten von rund 600 Millionen Euro trägt allein der Bund.. Sagt die
Stadt Essen „Nein“ zu der schon weit fortgeschrittenen Planung, werden
diese Gelder in andere Straßenprojekte in Deutschland fließen. Die Verwendung
dieses Geldes für die Verbesserung des Nahverkehrs ist nicht
möglich.
5. Alle Studien kommen zu dem Ergebnis, dass nach einem Bau der A 52 in
der zurzeit geplanten Version Menschen und Umwelt in unserer Stadt
Essen weniger belastet werden als heute und vor allem im Vergleich zum
Nichtstun.
6. Der Vorschlag, die A 52 zweistreifig an die A 40 anzubinden verlagert nur
das Stauende geringfügig und hat daher keine entlastende Wirkung für
den Verkehr.

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